Unser Netzwerkfestplatten Kauftipp

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Komplette Netzwerkfestplatte inkl. 2 TerraByte Speicherplatz

Das Profi Netzwerkfestplatten System

Netzwerkfestplatte – Aktuelle Produkte im Vergleich

Eine Netzwerkfestplatte oder  NAS-System (Network Attached Storage) ist ein kleiner Homeserver, der als Erweiterung für den Speicherplatz der eigenen Geräte und als Cloud dient. In dem NAS-System sind mehrere Festplatten eingebaut, die Speicherplatz für alle Geräte bieten. Ein oftmals vorhandener USB-Port ermöglicht die Erweiterung des Servers durch externe Festplatten, falls die internen Slots vollständig belegt sind. So können die mehreren Terrabyte des internen Speichers um noch mehr Terrabyte erweitert werden, ohne ein weiteres NAS-System kaufen zu müssen.

Netzwerkfestplatte Buffallo_WX_40_150

Tipp! Preis / Leistung

Geräte, die auf den Server zugreifen möchten, müssen vorher registriert werden. Dadurch wird ein unerwünschter Zugriff auf die Daten umgangen. Sollte das Gerät nicht an das Internet angeschlossen sein, dient es in diesem Fall nur als lokaler Server und ermöglicht somit nur die Nutzung für Geräte im gleichen Netzwerk, ein Zugriff von außerhalb ist nicht möglich.
Die Systeme laufen eigenständig, dass heißt sie brauchen keinen zusätzlichen Computer, der die Datenverteilung berechnet. Sie besitzen eine eingebaute CPU und RAM, von denen auch die Leistung des Systems abhängen kann, daher sollten auch diese Komponenten bei einem Kauf betrachtet werden. Ein Computer wird nur zur Konfiguration des Gerätes benötigt. Diese läuft über eine mitgelieferte Firmensoftware und ermöglicht eine Vielzahl von Einstellungen. Gespeichert werden können die Dateien entweder über das lokale Netzwerk oder über das Internet, auf dem gleichen Weg können sie auch wieder abgerufen werden. Oft werden Apps angeboten, um von Tablets und Smartphones auf den Server zugreifen zu können. Da die Synchronisierung in Echtzeit abläuft, können die Dateien sofort auf einem anderen Gerät oder von einer anderen Person genutzt werden. Eine Zusammenarbeit ist somit erleichtert und auch unterwegs ohne Probleme möglich.
Auf den Netzwerkfestplatten können die unterschiedlichsten Dateien abgespeichert werden, da es sich einfach gesagt nur um externe Festplatten handelt. Der Nutzer hat somit keinerlei Einschränkungen. Von Filmen über Musik bis hin zu Konfigurationsdateien ist jede Speicherung möglich. Da NAS-Systeme durch mehrere enthaltene Programme all diese Dateien unterstützen, ist ein streamen der Filme und Musik kein Problem. Dabei wird kein Computer als Zwischenstation benötigt, der Film wird zum Beispiel einfach direkt auf den Fernseher übertragen, Musik auf die Anlage oder das Handy. Mithilfe von mitgelieferten Programmen wie „BitTorrent“ ist es auch möglich, die Dateien direkt auf die Multimediafestplatten zu laden, ein vorheriges Abspeichern auf einem Computer ist daher nicht notwendig.

Weitere Einsatzmöglichkeiten einer Netzwerkfestplatte

Doch nicht nur die Speicherung von Daten kann ein NAS-System übernehmen, bei einem schnellen und zuverlässigen Internetanschluss kann das System auch als Server für Webseiten und Onlineserver dienen. Diese Funktion bieten die meisten der entwickelten Geräte an, so kann ein Privatunternehmer seinen Internetauftritt auf einem eigenen Server verwalten und spart somit Geld.
Des Weiteren ist es durch Software möglich, die NAS-Systeme als Druckserver zu verwenden. Hierbei können Dokumente über das Internet und das Netzwerk von allen Geräten an die Netzwerkfestplatte gesendet werden. Diese leitet dann die Dokumente weiter an einen angeschlossenen Drucker, der diese dann ausdruckt. Dies ermöglicht neben dem Drucken von unterwegs auch die Nutzung eines Druckers in einem Netzwerk, dieser erhält die Druckaufträge dann geordnet und kann sie bei Störungen nochmals abfragen, Aufträge gehen also nicht verloren.
Auch die Nutzung für Back-Ups ist möglich, diese werden von den Linux-, Mac- und Windowscomputern einfach extern auf den Netzwerkfestplatten abgespeichert und schützen so vor einem möglichen Verlust der Daten. Die Back-Ups werden durch ein kompatibles Programm einfach entweder nach Eingabe oder nach einem bestimmten Zeitplan gemacht.

Energieverbrauch von Netzwerkfestplatten

Nach einem Zeitplan kann auch die Energie des Systems gesteuert werden. Der Nutzer kann festlegen, ob und wenn ja wann die Netzwerkfestplatten ausgeschaltet werden sollen. In einer anderen Variante kann das System sie runterfahren, wenn sie nicht benötigt werden beziehungsweise wenn es länger keine Zugriff auf die Daten gab. Ein unnötiges Weiterlaufen während der Nacht ist somit umgangen. Oder es wird an eins der Geräte gekoppelt, sodass auch der Server auf Standby geschaltet oder komplett heruntergefahren wird, wenn dieses Gerät ausgeschaltet wird. Durch all diese Methoden wird der ohnehin bereits geringe Stromverbrauch noch weiter gesenkt und ermöglicht so, Geld zu sparen.

Sicherheit in einem NAS System

Die NAS-Systeme bieten ein hohes Maß an Sicherheit, es muss also nicht an Datendiebstahl gedacht werden, wenn Nutzer das Gerät an das Internet anschließen. Viele der Server versenden die Daten über eine 128-Bit verschlüsselte HTTPS-Verbindung. Dies ist eine Verbindung mit sehr hoher Sicherheit, die zum Beispiel auch bei der Übermittlung von Zahlungsinformationen in Onlineshops verwendet wird. Aufgrund dieser Verbindung müssen keine Befürchtungen von mitgelesenen Dokumenten aufkommen, sie können mit gutem Gewissen verschickt werden. Dadurch ist zum Beispiel die Arbeit an internen Projekten der Arbeitsstelle während einer Reise ermöglicht, ohne ein Sicherheitsrisiko zu einzugehen.

Sicheres oder schnelles Speichern der Daten?

Die Daten auf dem System können in unterschiedlicher Weise abgespeichert werden. Nach der Konfiguration eines RAID-0-Laufwerk werden die Festplatten virtuell in mehrere Segmente unterteilt, auf die das System parallel zugreifen kann. Dadurch ist eine sehr schnelle Speicherung und auch ein schnelles Abrufen möglich. RAID-0 bietet dem Nutzer die schnellst mögliche Datendurchsatzrate, also die höchste Menge an Daten, die pro Sekunde bearbeitet werden kann. Bei dieser Variante kann auch der gesamte Speicherplatz ohne Verluste genutzt werden. Im Gegensatz dazu gibt es das RAID-1-System. Hierbei handelt es sich um ein System, das nur die Hälfte des Speicherplatzes zur Verfügung stellen kann. Dies kommt daher, dass die andere Hälfte zur Sicherungsspeicherung genutzt wird. Wenn also eine Datei auf die Netzwerkfestplatte gespeichert wird, wird diese Datei auch gleichzeitig auf die andere kopiert. Diese Sicherheitskopie ermöglicht den Erhalt von Daten, auch wenn eine der Festplatten kaputt geht. In diesem Fall sind trotzdem alle Daten auf der anderen Festplatte abgespeichert und gehen somit nicht verloren. Wenn nun eine neue Festplatte eingebaut wird, stellt das System von alleine wieder die Daten auf der neuen Festplatte her und alles kann wie gewohnt genutzt werden. Neben dem verringertem Speicherplatz hat diese Methode der Speicherung allerdings auch den Nachteil, dass die Daten länger zum Speichern benötigen. Wer also auf Schnelligkeit setzt und nicht so wichtige Daten auf dem NAS-System gespeichert hat, sollte dementsprechend ein RAID-0 nutzen.
Als letzte Methode gibt es noch die „JBOD“, bei der die Daten einfach ohne besonderes System abgespeichert werden. Hierbei wird weniger Rechenleistung als bei einem RAID-0-System benötigt, das System ist allerdings auch nicht ganz so schnell, für den normalen Nutzer reicht dies aber. Das ist die normale Speicherung, die ohne eine Konfiguration stattfindet.

Welche Festplatten eigenen sich für ein NAS System?

Wenn neue Festplatten eingebaut werden oder das System aufgerüstet werden soll, sollte auf die Schreibrate der Festplatten geachtet werden. Ein NAS-System kann nur so schnell arbeiten wie die langsamste Netzwerkfestplatte. Der Einbau von billigen SAT-A´s ist daher nicht zu empfehlen, dadurch kann die Leistung des Servers verlangsamt werden und somit wird die benötigte Zeit für den Zugriff verlängert.
Die Software des Gerätes sollte immer auf dem neusten Stand gehalten werden, da nur so die Sicherheit gewährleistet ist. Ein weiterer Vorteil der Aktualisierungen ist, dass neue Updates oftmals neue Funktionen mit sich bringen und auch die Performance verbessern können. Somit ist ein NAS-System auf dem neusten Stand immer zu empfehlen und sollte nicht vernachlässigt werden.

Ein NAS-System ist also für Nutzer geeignet, die ihren Speicherplatz ganz einfach und ohne hohe Kosten erweitern möchten. Die Systeme eignen sich sowohl für den Privatgebrauch als auch für den Einsatz in einem kleineren Büro. Dort können sie die Zusammenarbeit fördern und den Datenaustausch zwischen den Angestellten erleichtern. Dank der möglichen Verbindung mit allen Geräten sind die Multimediafestplatten für Zuhause eine gute Lösung, wenn digitale Medien auf mehreren Geräten genutzt werden sollen. Auf dieser Seite finden interessierte Personen eine große Auswahl der besten NAS-Systeme, die eine sehr gute Leistung aufweisen und einen fairen Preis bieten.